Ein Angebot von

get out!

Getreu unserem Leitspruch

stellen wir unser Pilotprojekt, das sozialpädagogische Gruppenangebot „get out!“ vor.

Pilotprojekt
Soziale Gruppenarbeit

für Kinder- und Jugendliche
im Alter von 8 -12 Jahren und 12 – 16 Jahren
in Frankfurt am Main / Stadtteil Nordweststadt

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die bereits in einer bestehenden Hilfe zur Erziehung beteiligt sind und deren individuellen Bedarfe in einer Gruppe geeigneter Berücksichtigung finden.

Der Start des Pilotprojektes ist für den 01. Juli 2022 geplant und die Laufzeit beträgt ein Jahr.

Allgemeine Informationen

Die Kinder und Jugendlichen benötigen einen geschützten Rahmen, um neue Verhaltensweisen zu erfahren, einzuüben und zu festigen. Somit werden ihre sozialen Kompetenzen im Umgang mit anderen sowie die persönliche Entwicklung des Einzelnen gefördert.

Phasen des Angebotes

Kennenlerntermin
in der Familie

Vertrauensphase

ca. 1 Monat
(3 Termine)

Hauptphase

mit wechselnden Themenblöcken
(Klettern, Theaterworkshop, etc.)
ca. 10 Monate (30 Termine)

Abschlussphase

ca. 1 Monat
(3 Termine)

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit sozialen Unsicherheiten und problematischen Verhaltensweisen im sozialen Kontakt.

Zielsetzung

Grundsätzliches Ziel der sozialpädagogischen Gruppenarbeit ist die korrektive Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit problematischen Verhaltensweisen in der Gruppe, die in einer möglichst geschützten Umgebung und unter Anleitung stattfindet.

Was wollen wir erreichen?

Hauptziel ist die individuelle und soziale Entwicklung der jungen Menschen zu fördern.

Standort

Der Standort ist das Kleine Zentrum im Stadtteil Nordweststadt.

Ausflüge finden im ganzen Stadtgebiet und auch darüber hinaus statt.

Thomas-Mann-Straße 6a
60439 Frankfurt

Fragen zum Pilotprojekt beantworteten wir unter folgenden Kontaktdaten

per Mail

getout@entwicklungs-werk.de

per Telefon

Dubravka Guwer-Rozic (Koordination)
0172 - 35 65 523

Es können auch Kinder betreut werden, die Unterstützung in folgenden Bereichen benötigen:

Die Erfahrungen in der Gruppe soll die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen, wieder sicher im Umgang mit anderen zu agieren und positive Erfahrungen zu machen.

Die Kinder und Jugendlichen lernen in der Interaktion zu Gleichaltrigen neue Handlungsstrategien zu entwickeln und im Gruppengeschehen auszuprobieren. 

Wir geben einen geschützten Rahmen zum Ausleben von Aktivitäten und zum Erproben und Einüben von sozialen Erfahrungen.

Die Basis bildet die Auseinandersetzung mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung und dem Erkennen und Annehmen der eigenen Gefühle, Vorstellungen und Empfindungen.

Daneben werden unter anderem

  • Bildungsprozesse angestoßen
  • der Horizont erweitert
  • Prozesse initiiert, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln
  • positives Erleben von Gemeinschaft ermöglicht
  • Prozesse von Mitteilen, Anvertrauen und Austauschen angestoßen
  • Verhaltensweisen gemeinsam reflektiert.

Zusammenfassend sind Bedarfslagen damit wie folgt:

  • unsicheres und ängstliches Verhalten
  • soziale Unsicherheit
  • „sonderbare“ Verhaltensweisen im sozialen Kontakt, deren Ursachen möglicherweise ungeklärt sind
  • innerhalb der Kontaktbeschränkungen in einer akuten Krise befinden
  • Kinder & Jugendliche die sich in einer ambulanten Einzelfallhilfe befinden in der ein Rahmenziel ausformuliert wurde das sich auf den sozialen Kontakt bezieht, aus Sicht des Jugendamtes und der Fachkraft des Trägers allerdings nicht zufriedenstellend bearbeitet werden kann.

Entsprechend der individuellen Bedarfslage bedeutet das:

  • die soziale Handlungskompetenz zu erweitern
  • soziale Integration verbessern
  • Entwicklungsschwierigkeiten verringern bzw. aufzuheben
  • Selbstwirksamkeit erleben
  • Kommunikationsfähigkeiten erweitern
  • Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken